13.05.09 Michael Spreng, Medienberater, Sparkasse Rhein-Neckar Nord in Mannheim

Der Umgang mit den Medien ist für Politiker eine Gratwanderung. Einerseits brauchen Sie die Medien zur Vermittlung ihrer Politik und zur persönlichen Profilierung, andererseits können die Medien das von ihnen geschaffene Image auch schnell wieder zerstören. Allerdings muss der Politiker dazu die Hand reichen.

Der Wahlkampf des US-Präsidenten Barack Obama hat ein neues Zeitalter eingeleitet: Reichte es früher für die Parteien aus, mit Plakate kleben und einem Informationsstand in der Fußgängerzone Wahlkampf zu betreiben, so müssen sie heute zusätzlich twittern, bloggen, potcasten oder Spenden per Internet einsammeln. Zeitgleich verfügen die Medien über eine Machtposition, die es früher so nicht gab. Sie können einen Tag den Politiker hochschreiben, um ihn am anderen Tag niederzuschreiben. In Schulbüchern wird bereits von der 4. Staatsgewalt „Medien“ gesprochen.

Michael Spreng hat durch seine berufliche Erfahrungen beide Seiten kennen gelernt. Einserseits als langjähriger Chefredakteur der „Bild am Sonntag“ und des „Kölner Express“, andererseits als Wahlkampfmanager von Edmund Stoiber oder Jürgen Rüttgers. In seinem Vortrag wird er auf die Verantwortung der Medien mit ihrer Macht und den Chancen der Parteien, Wahlkämpfe in einer Mediendemokratie erfolgreich zu gestalten, eingehen.

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10.11.09 Lars Hinrichs, XING AG

Der Gründer der XING AG - bundesweit das größte Businessnetzwerk im Internet - diskutiert mit uns über seine Vorstellungen, wie wichtig Netzwerken im Business ist.

Lars Hinrichs (32) gründete 2003 die Business-Networking-Plattform XING und leitete das Unternehmen als Vorstandsvorsitzender bis Januar 2009. Im Dezember 2006 führte er die XING AG als das weltweit erste Web 2.0-Unternehmen an die Börse. Lars Hinrichs wechselt 2009 wie geplant in den Aufsichtsrat der XING AG, um sich in Zukunft neuen unternehmerischen Herausforderungen zu widmen.

Seine Karriere als Unternehmer startete Lars Hinrichs bereits 1998 im Alter von 21 Jahren. Zuvor arbeitete er als Berater für verschiedene New Media-Unternehmen.

03.12.08 Prof. Götz Werner, Gründer dm-drogeriemärkte

Die "Wirtschaftsstunde" gastierte am 03. Dezember in Esslingen. Der Gründer der dm-drogeriemärkte Prof. Götz Werner zeigte den rd. 80 zuhörern seine Thesen zum "Bedingungslosem Grundeinkommen" auf. „Einkommen ist ein Bürgerrecht, Vollbeschäftigung eine Illusion. Also müssen wir Arbeit und Einkommen trennen“, so die Hauptthese von Prof. Götz Werner. Er plädierte für einen Radikalwende in unseren sozialen Systemen. Seine Idee eines bedingungslosem Grundeinkommens wird seit Jahren landesweit diskutiert.

06.11.08 Erzbischof Robert Zollitsch, Vorsitzender deutsche Bischofskonferenz

360 Teilnehmer lauschten Anfang November in der Neuen Tonhalle in Villingen-Schwenningen den Ausführungen von Erzbischof Robert Zollitsch. Unter dem Thema "Mit Werten wirtschaften" zeigte der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz auf, wo er die moralischen Verfehlungen bei der Finanzkrise sieht. Eine anregende Diskussion über Werte in der Wirtschaft rundete diese gelungene Wirtschaftsstunde ab.

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